Das Barbaraspiel ist das älteste Laienspiel Tirols und wurde im Jahr 1640 von Pfarrer Raggl geschrieben und rund 100 Jahre lang als Mysterienspiel mit 150 – 200 Darstellern aufgeführt.
Die heilige Barbara war der Überlieferung zufolge eine christliche Jungfrau und Märtyrerin im 3 Jahrhundert.
Weil sie sich weigerte den christlichen Glauben und ihre Jungfräulichkeit zu Gott aufzugeben, wurde sie von ihrem Vater Dioscuros enthauptet.
Die heilige Barbara steht für Standhaftigkeit und Tapferkeit.
Eines ihrer Symbole sind die Barbarazweige, die an Weihnachten blühen sollen.
Unser Stück startet mit dem Epilog, wo Barbara zuerst geläutert und anschließend von ihrem Vater enthauptet wird. Dann blenden wir in die heutige Zeit und befinden uns in einem Familienalltag, der die Problematik von Stress, Übersättigung und Oberflächlichkeit geprägt ist.
Die moderne Zeit, wo der Glaube an Gott zur Nebenerscheinung mutiert.
In dieser Zeit sucht die jugendliche Sarah nach Halt und Geborgenheit.
Voll Verzweiflung ob der Kälte und Einsamkeit ruft sie zu Gott………da erscheint ihr die heilige
Barbara und erzählt Sarah ihre Geschichte. Sarah fühlt Liebe, Geborgenheit, Mitgefühl und
Verständnis.
Diese Geschichte soll uns zeigen, dass der Glaube an Gott ein zentraler Anker in unserem Leben sein kann und im Auf- und des Lebens eben das Fundament für Standhaftigkeit und Tapferkeit ist.